Ich packe meinen Rucksack und nehme mit.

"Was nimmst du eigentlich so auf einen Roadtrip mit? Wie packt man möglichst leicht? Was nimmst du auf eine Wanderung mit Übernachtung mit?"


Speziell Schlafsack, Rucksack und Co. interessieren hier viele, weshalb ich mich mit Globetrotter zusammengesetzt habe und wir ein rundum Paket erstellt haben mit allem was man so braucht für on the road, den Berg, das Auto - ein Rundumpaket.

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Zelt, Schlafsack, Matte und Co.


Fangen wir mit einem guten Rucksack an, denn der ist so ziemlich das Wichtigste. Er muss genügend Platz liefern für Zelt, Matte, Schlafsack und Co, den Körper an den richtigen Stellen belasten (sonst tun einem am Ende des Tages nämlich die Schultern weh) und darf auch gern ein Hingucker sein.
Was ich bei Globetrotter wirklich zu schätzen weiß ist, dass sie einem helfen den Rucksack richtig einzustellen und genau erklären, wozu welcher Gurt eigentlich hilft und worauf man beim packen achten sollte.
Ich habe mich letztendlich für den Fjällräven Kaipak 38 W Frauen - Tourenrucksack entschieden. Wieso? Er ist bequem, strapazierfähig, verteilt das Gewicht gut und es passt tatsächlich alles rein was ich für meine Touren brauche. Und das bei 38 Liter Fassungsvermögen.
Von Preikestolen Wanderung mit Übernachtung bis hin zu einer ganzen Woche Island: der Rucksack war mit dabei und geht sogar als Handgepäck durch.

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Ich habe mich für die Farbe redwood entschieden, einfach weil er ein absoluter Hingucker ist. Wem das zu doll ist: der Rucksack kommt auch noch in navy, stone grey und mein Reisebuddy hat ihn in pine green.  

Stunning views as a reward after a fun hike on Lofoten islands.

Stunning views as a reward after a fun hike on Lofoten islands.


Was genau passt da jetzt rein?

Alles was man braucht, ohne dass der Rucksack zu schwer wird.
Zum einen das Zelt. Nach ein bisschen Recherche war mir klar: leicht soll es sein, schnell und einfach aufzubauen und mich auch bei Wind und etwas Regen nicht im Stich lassen.

Und ich glaube, da habe ich bei Globetrotter mein Traumzelt gefunden.
Das MSR Hubba Hubba NX - Kuppelzelt 

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Waking up with a view.

Und damit beide das können, hat das Zelt sogar zwei Eingänge.

Wir haben beim ersten Mal Aufbauen dafür gerade einmal 2,5 min gebraucht und mit 1,7 kg wiegt das Zelt gefühlt nichts. Wer weiß, dass die Nacht lau und trocken wird, der kann hierbei sogar das Außenzelt weglassen und genießt den Blick auf die Sterne. Denn das Innenzelt ist transparent.

Hubba Hubba Innenzelt

Das Zelt hat uns aber auch bei unerwartetem Kälteeinbruch mit leichtem Eisregen und Wind bei Trolltunga den Hals gerettet. Das Zelt ist für zwei Leute und die passen da auch mit Rucksack rein. Dann ist Schluss.
Wer mehr Platz braucht: MSR macht natürlich auch Zelte für drei oder vier Personen. 

Trolltunga

Ich friere sehr schnell. Besonders im Zelt. Aber einen großen und schweren Schlafsack wollte ich dabei nicht unbedingt mitnehmen. Nach Beratung (die geht online oder im Shop) habe ich mich dann für den Mountain Equipment Classic 300 Women Frauen - Daunenschlafsack entschieden. Ja, ein Schlafsack für Frauen. Denn so hart wir auch im Nehmen sind, durchschnittlich frieren wir etwas schneller als die Herren. Der Schlafsack ist kürzer geschnitten, besitzt etwas mehr Füllung und Nächte mit kalten Füßen gehören damit der Vergangenheit an.
Was ich besonders toll finde: Den Schlafsack kann man getrost einfach in den Packsack stopfen. Denn Daunenschlafsäcke, so wurde mit im Globetrotter Store in Frankfurt erklärt, bleiben dadurch fluffiger und die Daunen gut verteilt.
Auch toll: Mountain Equipment hält sich an den Down Codex, damit man auch wirklich mit gutem Gewissen einschlummert. Mehr dazu hier.

Dazu gibt es eine Empfehlung für die Therm-a-Rest NeoAir XLite - Luftmatratze, auf der man garantiert gut schläft. Ist nicht ganz günstig, dafür braucht man aber auch nie wieder eine andere Matte. Denn das gute Stück ist mit 356 g die wohl leichteste Luftmatratze der Welt, nimmt im Rucksack auch fast keinen Platz weg und ich schlafe darauf wie ein Stein. Ein warmer Stein, denn sie reflektiert die Körperwärme. Also nicht nur etwas für den Sommer. Zu empfehlen ist beides übrigens auch, wenn man mal die Rückbank vom Auto umklappt und darin schläft. 

Jetzt haben wir also ein Dach über dem Kopf, fehlt noch Essen und Kleidung.
Essen auf Reisen ist so eine Sache, es soll schnell gehen und möglichst gesund sein. Ich habe gerade Reis und Quinoa mit einer guten Currysoße für mich entdeckt als Alternative zu Pasta mit Tomatensoße. Hierzu wird es in Zukunft sicherlich noch mal einen Artikel geben. Den Kocher, den ich seit Anfang an benutze, kann ich jedoch bedenkenlos weiterempfehlen: den Optimus Elektra Fe Non Stick - Gaskocher.

Leicht, haltbar, trotzt dem Wind, sparsam im Verbrauch und man hat sich Gedanken gemacht, wodurch sich alles im Topf selbst verstauen lässt. 
Ans Herz legen kann ich auch Besteck und Teller aus Edelstahl. Lässt sich einfach viel besser reinigen als die faltbare Plastikalternative. Oh, und Salz und Pfeffer dürfen zumindest bei mir nicht fehlen. Die kleinen Freuden des Lebens.

Kocher

Und jetzt zum spaßigen Teil: Klamotten shoppen. 
Wenn ich an Outdoormode denke, kommen mir als erstes schwere muffige Wanderschuhe, beige Hosen bei denen man die Beine abzippen kann und triste Regenjacken in den Kopf.
Kann man machen, muss man aber nicht. Praktisch soll es sein und einfach gut aussehen, damit man sich in den Sachen richtig wohlfühlt.
Hier meine Lieblingsteile, die sich bei Wind und Wetter bewiesen haben.

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